Taxonomie-Clubs

Das Projekt setzt besonderes Augenmerk auf die Vermittlung von Artenkenntnis für jugendliche Schülerinnen und Schüler, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass das taxonomische Interesse meist während der Kindheit geprägt wird.

Im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig sind daher sogenannte Taxonomie-Clubs für Jugendliche geplant. Deren Ziel ist es, jungen Menschen zu vermitteln, dass die wissenschaftliche Erfassung von Artenvielfalt nicht nur Spaß macht, sondern auch eine erfüllende und gesellschaftlich relevante Aufgabe ist. Dabei setzen die Projektverantwortlichen auf die bewährte Kombination aus Kursen, Exkursionen in nahegelegene Biotope und Laborarbeit zur Auswertung der Funde.

Aktuelle Beiträge:

FörTax-Club am Museum Koenig

Wir suchen Dich!

Du bist 14 Jahre oder älter und möchtest mehr über die Artenvielfalt unserer Umwelt erfahren und dies mit deinen Interessen verknüpfen? Dann bist Du im FörTax-Club genau richtig.

Im FörTax-Club könnt ihr selbst entscheiden, wie ihr lernt Tiere, Pflanzen und Pilze unserer Umwelt zu bestimmen und auseinander zu halten.

Projekt: Carnivore Pflanzen

Nachdem das Thema Groß- und Kleinkatzen abgeschlossen wurde, geht es auf Wunsch der Jugendlichen mit dem Thema „carnivore Pflanzen“ weiter.
Besonders interessieren sie sich dafür, in welchen Pflanzengruppen carnivore Pflanzen vorkommen, wo diese verbreitet sind und welchen Umweltbedingungen sie ausgesetzt sind.
Außerdem schauen sie sich genauer an, welche Fangmethoden carnivore Pflanzen nutzen, um ihren Nährstoffbedarf abzudecken. Denn die Jugendlichen haben gelernt, dass der Boden auf dem diese Pflanzen wachsen kaum Nährstoffe enthält.
Daraus entwickeln sich immer weitere Fragen: Wie locken diese Pflanzen ihre Beute an? Wie funktioniert die Verdauung? Wie vermehren sich diese Pflanzen?
An all diesen Fragen arbeiten die Jugendlichen des FörTaxClubs gerade.

Um einige dieser Fragen besser beantworten zu können und nicht nur theoretisch daran zu arbeiten, erhielten sie ein Starterset für carnivore Pflanzen. Hier können die Jugendlichen die Entwicklung der Pflanzen selbst beobachten und erwischen sie eventuell in flagranti beim Beutefang.