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SUMMARY:Spezialkurs Farne
DESCRIPTION:Mit Farnen assoziieren viele verwunschene mysteriöse Wälder\, spiralig eingerollte Bischofsstäbe oder die Sümpfe der Kohlezeit mit ihren ausgedehnten Siegelbaumwäldern. Unsere einheimischen Arten bleiben für viele eine nette\, aber namenlose grüne Masse. Hinter dieser grünen Kulisse verstecken sich viele gut bestimmbare Arten. \nIn einem abendlichen Seminar in Form einen Zoom-Konferenz wird in die Artengruppe eingeführt. An den folgenden Kursterminen wollen wir mit mehreren ganz- und halbtägigen Exkursionen die meisten der heimischen Arten mit Feldmethoden im Gelände kennen und bestimmen lernen\, mehr über ihre Lebensräume erfahren und ihre ökologischen Präferenzen nachvollziehen. Die Teilnehmenden sollen nach der Exkursionsphase im Eigenstudium Farne entdecken\, beobachten\, dokumentieren (Herbar\, Foto\, Dokumentation) und bestimmen. In einem abschließenden Workshop wollen wir dann die Ergebnisse sichten und noch fehlende Arten\, die in der ja begrenzten Exkursionszeit nicht vorgestellt werden konnten uns anhand von Sammlungsbelegen oder anhand der Funden der Kursteilnehmer anschauen. \n\nMilzfarn – Asplenium ceterach Foto: Thomas Schneider\n\nVoraussetzung für die Teilnahme am Kurs: Interesse sich intensiv mit Farnpflanzen zu beschäftigen\, Grundkenntnisse im Pflanzenbestimmen\, Gut zu Fuß im Gelände. \nBITTE BEACHTEN: Die Kurstermine\, werden als Folgetermine angezeigt\, auf der Buchung wird nur der erste Exkursionstag dargestellt! Der Termin der des abendlichen Seminars fehlt dort! \nDie Kurstermine: \n\n23.08. 18:00-20:00 Kurzseminar mit Vorbesprechung und Einführung (via Zoom-Videokonferenz)\n27.08. 9:00-19:00 Erster Exkursionstag (ganztägig): Farnpflanzen in Schatthangwälder und reichen Standorten\, Farnpflanzen in Trockenvegetation über silikatischen Böden\, Farnpflanzen an Mauerstandorten urbaner und ruraler Ökosysteme\, Farnpflanzen der tieferen Lagen (Exkursion mit Treffpunkt im Gelände).\n28.08. 10:00-18:00 Zweiter Exkursionstag: Farne im montanen Bereich (Exkursion mit Treffpunkt im Gelände).\n(Selbststudium: Bestimmen\, Erfassen und Dokumentieren von Farnen in Eigenregie).\n23.09. 16:00 – 20:00 Workshop Farnpflanzen: Besprechung der Ergebnisse des Selbststudiums\, „Fehlende“ Arten im Herbar (Landsweiler Reden\, Seminarraum).\n\nDozent: Thomas Schneider
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SUMMARY:Spezialkurs Torfmoose
DESCRIPTION:Die Torfmoose (Sphagnum)\, sind eine gut abgegrenzte unverwechselbare Gruppe der Laubmoose. Die meisten leben in nährstoffarmen\, sauren Habitaten. Durch die Zerstörung der Lebensräume der Torfmoose\, überwiegend Moore und Feuchtheiden\, sind die Moose stark gefährdet und zum Teil in drastischem Rückgang begriffen. \nSo leicht die Gattung von anderen Moosen abzugrenzen ist\, so schwierig gestaltet sich die korrekte Ansprache vieler Arten innerhalb der Gattung. Im Spezialkurs Torfmoose soll in die Bestimmung dieser als schwierig geltenden Gruppe der Laubmoose eingeführt werden. Dabei werden sowohl Geländemerkmale als auch mikroskopische Merkmale vorgestellt. Wir werden aber auch viele Arten an ihrem Standort kennen lernen. \nIn einem abendlichen Seminar in Form einen Zoom-Konferenz wird in die Artengruppe eingeführt. An den folgenden Kursterminen wollen wir mit einer ganztägigen Exkursionen viele der heimischen Arten mit Feldmethoden im Gelände kennen und bestimmen lernen. Im anschließenden Workshop wird in die mikroskopische Bestimmung der Torfmoose eingeführt\, die gefundenen Arten nochmal gesichtet und mikroskopisch bestimmt. Wichtige Arten\, die in der ja begrenzten Exkursionszeit nicht vorgestellt werden konnten werden wir uns anhand von Sammlungsbelegen anschauen. \nFür die Teilnahme am Kurs sind zumindest Grundkenntnisse in der Bestimmung der Moose Voraussetzung. \nBITTE BEACHTEN: bei der Buchung wird nur der erste Exkursionstag dargestellt! Der Termin des abendlichen Seminars fehlt dort! \nDie Kurstermine: \n\n06.09. 18:00-20:00 Kurzseminar mit Vorbesprechung und Einführung (via Zoom-Videokonferenz)\n09.09. 14:00-19:00 Exkursionstag (halbtägig): Moose im Gelände. Geländemerkmale\, Arten\, Ökologie. (Exkursion mit Treffpunkt im Gelände im Hunsrück)\n10.09. 10:00-18:00 Workshop/Seminar: Mikroskopisches Bestimmen von Torfmoosen (Landsweiler Reden\, Seminarraum)\nVertiefende Exkursion (Termin und Ort wird während des Seminars abgestimmt)\n\nDozent: Dr. Steffen Caspari; Thomas Schneider
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SUMMARY:Spezialkurs Bäume im Klimawandel
DESCRIPTION:Bäume sind für uns Schattenspender\, Sauerstoffproduzenten und Kohlenstoffspeicher. Bäume und Wälder haben eine Vielzahl von Qualitäten und Funktionen\, doch stehen sie in den letzten Jahren unter zunehmendem klimatischen Druck. Wiederholte Hitzeextreme und Dürren führte zur Schwächung und teilweise sogar bis zum Absterben vieler Bäume. Bäume können mit ihren Jahrringen auch Geschichten erzählen und Einblicke in die Vergangenheit gewähren. Mittels der Dendrochronologie (griech. déndron „Baum“\, chrónos „Zeit“\, lógos „Wissenschaft“) können beispielsweise die Reaktionen auf vergangene klimatische Extreme abgeleitet werden\, da die Jahrringbreite ein Indikator für die Vitalität eines Baumes ist. \nIm Rahmen dieses Kurses werden am Freitag\, dem 16.09.22\, von 12:00 bis ca. 17:00 Uhr\, bei einer Exkursion im Netzbachtal zunächst die Erkennungsmerkmale der wichtigsten Baumarten unserer Wälder vermittelt. Hier werden wir vom zuständigen Revierförster begleitet. Zudem wird eine dendrochronologische Beprobung im Hinblick auf die Sensitivität von Baumarten auf vergangene und aktuelle Dürreereignisse durchgeführt. \nAm Samstag\, dem 17.09.22 treffen wir uns von 10:00 bis ca. 18:00 Uhr im Seminarraum in Landsweiler-Reden. Dort werden die Bohrkernproben verschiedener Baumarten mit ihren holzanatomischen Unterschieden mikroskopisch untersucht. Neben den Grundlagen zum Thema Klimawandel und Dendrochronologie werden Kenntnisse über das Ökosystem Wald\, die Artzusammensetzung der Wälder des Saarlands (und Deutschlands)\, deren Empfindlichkeit gegenüber dem Klimawandel und die aktuelle Entwicklung des Waldsterbens vermittelt. \nDer genaue Treffpunkt für unsere Exkursion wird noch bekannt gegeben. \nDozentin: Dr. Claudia Hartl
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SUMMARY:Grundkurs Fledermäuse
DESCRIPTION:In einem anderthalbtägigen Grundkurs Fledermäuse werden alle 25 heimischen Fledermausarten vorgestellt und wie man sie an einfachen Merkmalen erkennen kann. Unterscheiden lassen sich viele Arten anhand eindrucksvoll geformter Körpermerkmale wie Hufeisenaufsätze oder Ohrlängen\, aber auch  durch ihre Ultraschalllaute. Der Kurs stellt neben der Ökologie auch Nachweismethoden\, wichtige Lebensräume und die Gefährdungssituation vor. \nDer Kurs beginnt am Freitag den 30.09.22 um 15:00 Uhr. Treffpunkt ist der Kursraum im ehemaligen Zechengebäudes der Grube Reden (Am Bergwerk 10-11\, 66578 Landsweiler-Reden). \nAm ersten Tag beschäftigen wir uns mit der Ökologie und einigen körperlichen Besonderheiten der Fledermäuse. Danach werden die wichtigsten Methoden der Feldforschung bzw. Fledermauserfassung behandelt. Im Anschluss werden wir einige dieser Methoden bei einer abendlichen Exkursion an den nahegelegenen Itzenplitzer Weiher anwenden\, denn Anfang Oktober sind Fledermäuse noch gut am frühen Abend zu beobachten. Ob wir die kurze Strecke bis zum Weiher abends laufen oder mit Fahrgemeinschaften absolvieren\, können wie je nach Fahrzeugsituation kurzfristig entscheiden. \nAm Samstag den 01.10.2021 treffen wir uns wieder um 10:00 Uhr im Eingangsbereich des Haupteingangs des ehemaligen Zechengebäudes der Grube Reden. Jetzt werden wir die akustische Ausbeute der Exkursion auswerten und dazu Vergleichsrufe kennenlernen. Nach einer Kurzvorstellung aller heimischen Arten versuchen wir mit Bestimmungsübungen zu äußerlichen Merkmalen einige dieser Arten nach Bildmaterial anzusprechen. Mit genügend Zeit für etwaige Fragen schließen wir den Kurs voraussichtlich gegen 14:00 Uhr ab. \nDozent: Markus Utesch \nFalls der Kurs bereits ausgebucht ist und Sie auf die Nachrückerliste möchten\, schreiben Sie uns bitte eine Email an anmeldung@delattinia.de.
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SUMMARY:Grundkurs Flechten
DESCRIPTION:Alle reden vom Klimawandel. Aber wer kennt schon die VDI-Richtlinie 3957 Blatt 20 zum Nachweis lokaler Klimaveränderungen mit Flechten. Die Beschäftigung mit Flechten ist jedoch anfangs ein komplexer\, schwieriger und relativ aufwendiger Zeitvertreib. Dennoch ist nach Betrachtung der unendlichen Facetten der Flechtenkunde und erster praktischer Erfahrungen die Begeisterung sicher – zumindest aus Sicht des Referenten. Zentraler Teil des Kurses sind Bestimmungsübungen an leichter kenntlichen Arten. Dazu werden diese und entsprechende Literatur zur Verfügung gestellt. Leider ist diese Literatur gepickt mit Fachausdrücken. Selbstverständlich werden diese Begriffe anhand von Bildern\, Grafiken und Erklärungen sowie an der Tafel erläutert. Auch die zur Bestimmung notwendigen chemischen Reagenzien werden vom Referenten zur Verfügung gestellt. Hinweise auf das Sammeln\, Präparieren und Konservieren dienen einer Exkursion am Samstag direkt in der Umgebung des Veranstaltungsortes: Flechten sind eben „ubiquitäre Kosmopoliten“\, das heißt\, sie kommen auf allen möglichen und unmöglichen Unterlagen und überall auf der Erde vor. \n  \n\n\n\n\n\nFoto: V. John\n\n\n\nSelbstgesammelte Belege können im Anschluss an die Exkursion gemeinsam bestimmt werden. Am Ende dieser allerersten knappen Einführung soll über den Nutzen der Veranstaltung gesprochen werden und es kann über eine eventuelle Fortsetzung diskutiert werden. Am ersten Kurstag unterhalten wir uns zunächst über den geplanten Kurs: Vorkenntnisse\, Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer\, und was erwarten sie von dem Kurs. Danach findet die  Vorstellung des Programms statt\, gefolgt von einer Einführung in die Grundlagen der Flechtenbestimmung.  \nFür die Exkursion sollten die Teilnehmer festes Schuhwerk\, entsprechende Geländekleidung\, ein Taschenmesser oder eine schmale Spachtel mitbringen. Wenn vorhanden\, bitte eine 10 bis 20-fache Einschlaglupe mitbringen. Diese kann jedoch auch gestellt werden.  Bitte Verpflegung nicht vergessen. \nKurstermine:Freitag\, 14.10. 13:00 – 18:00 UhrSamstag\, 15.10. 10:00 – 18:00 UhrSonntag\, 16.10. 10:00 – 17:00 Uhr \nKursleiter ist Dr. Volker John (Bad Dürkheim)\, Lichenologe mit Arbeitsschwerpunkt im Saarland\, Rheinland-Pfalz\, dem Elsass und der Türkei.
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SUMMARY:Grundkurs Säugetiere
DESCRIPTION:Säugetiere bewohnen eine Vielzahl unterschiedlichster Lebensräume. Vom eierlegenden Schnabeltier über die nur wenige Gramm schwere Mückenfledermaus bis hin zum über 100 Tonnen schweren Blauwal handelt es sich um eine der erfolgreichsten und anpassungsfähigsten Klassen der Wirbeltiere. Es gibt eine Jahrtausende währende gemeinsame Geschichte von\nMensch und Säugetieren: Domestikation\, Jagd\, Forst und Naturschutz sind wichtige Themen dieser Geschichte. \nIn einem eineinhalb-tägigen Seminar werden wichtige Grundlagen zu Systematik\, Ökologie und Bestimmung einheimischer\, terrestrischer Säugetierarten gegeben. Ziel des Kurses ist die Charakterisierung von Säugetieren anhand äußerer Merkmale sowie die Erfassung von Lebensräumen und das Kennenlernen grundlegender freilandökologischer Erfassungsmethoden. \nDie Kurstermine: \n21.10.22\, 14:00 – 18:30 Uhr\, Wildpark Saarbrücken\n22.10.22\, 11:00 – 17:00 Uhr\, Seminarraum Landsweiler-Reden \nDozierende: Team Öko-log
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DESCRIPTION:Dozent: Dr. Volker John (Bad Dürkheim) \nAlle reden vom Klimawandel. Aber wer kennt schon die VDI-Richtlinie 3957 Blatt 20 zum Nachweis lokaler Klimaveränderungen mit Flechten. Die Beschäftigung mit Flechten ist jedoch anfangs ein komplexer\, schwieriger und relativ aufwendiger Zeitvertreib. Dennoch ist nach Betrachtung der unendlichen Facetten der Flechtenkunde und erster praktischer Erfahrungen die Begeisterung sicher – zumindest aus Sicht des Referenten. Zentraler Teil des Kurses sind Bestimmungsübungen anhand von 100 Arten\, die man kennen sollte – könnte – müsste. Dazu werden diese und entsprechende Literatur zur Verfügung gestellt. Leider ist diese Literatur gepickt mit Fachausdrücken. Selbstverständlich werden diese Begriffe anhand von Bildern\, Grafiken und Erklärungen sowie an der Tafel erläutert. Auch die zur Bestimmung notwendigen chemischen Reagenzien werden vom Referenten zur Verfügung gestellt. Hinweise auf das Sammeln\, Präparieren und Konservieren dienen einer Exkursion am Samstag direkt in der Umgebung des Veranstaltungsortes: Flechten sind eben „ubiquitäre Kosmopoliten“\, das heißt\, sie kommen auf allen möglichen und unmöglichen Unterlagen und überall auf der Erde vor. \n  \n\n\n\n\n\nFoto: V. John\n\n\n\nSelbstgesammelte Belege können im Anschluss an die Exkursion gemeinsam bestimmt werden. Am Ende dieser allerersten knappen Einführung soll über den Nutzen der Veranstaltung gesprochen werden und es kann über eine eventuelle Fortsetzung diskutiert werden. Am ersten Kurstag unterhalten wir uns zunächst über den geplanten Kurs: Vorkenntnisse\, Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer\, und was erwarten sie von dem Kurs. Danach findet die  Vorstellung des Programms statt. Der Kurs dauert am Freitag von 13:00 bis gegen 18:00 Uhr und am Samstag von 9:00 Uhr bis gegen 18.00 Uhr. Für die Exkursion sollten die Teilnehmer festes Schuhwerk\, entsprechende Geländekleidung\, ein Taschenmesser oder eine schmale Spachtel mitbringen. Wenn vorhanden\, bitte eine 10 bis 20-fache Einschlaglupe mitbringen. Diese kann jedoch auch gestellt werden. Bitte Verpflegung nicht vergessen. Kursleiter ist Dr. Volker John (Bad Dürkheim)\, Lichenologe mit Arbeitsschwerpunkt im Saarland\, Rheinland-Pfalz\, dem Elsass und der Türkei.
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SUMMARY:Vertiefungskurs Moose
DESCRIPTION:Virtueller Kurstermin: Dienstag\, 28. Februar\, 18:00-20:30. \nPräsenz-Kurs: Freitag\, 10. März\, 13:00 – ca. 18:00\, Samstag\, 11. März 10:00 bis ca. 18:00\, Sonntag\, 12. März 10:00 bis ca. 16:00 \n\n\n\n\n\n\n\nOhne Moos nichts los – Moose haben die Ausstrahlung des Besonderen. Kaum ein Pflanzenfreund kann sich dem Zauber dieser meist kleinen\, aber dennoch sehr vielfältig gestalteten und ästhetisch reizvollen Gewächse entziehen. Dies behauptet zumindest Ruprecht Düll\, einer der bedeutendsten Mooskundler der zweiten Hälfte des 20. Jh. in Deutschland. \n\n\n\nIn einem rund 2 1/2-stündigen\, virtuellen Kurzseminar (über Zoom) am frühen Abend am Dienstag\, den 18.02.2023 vor dem Präsenzkurs-Termin werden wichtige Grundlagen der Mooskunde wiederholt\, die bereits im Grundkurs Moose behandelt wurden. Es folgt ein zweieinhalb-tägiger Präsenz-Kurs. Hier werden zunächst die Grundlagen der Moosbestimmung\, das Basis-Wissen zu Präparation und Bestimmung der Moose wiederholt. Schwerpunkt des Seminars ist das Erkennen von Moosen im Gelände sowie das Bestimmen von Moosen unter Lupe\, Binokular und Mikroskop mit Schwerpunkten auf einer 70-Arten Liste typischer Moosarten quer durch die Ordnungen und Familien. Ziel des Seminars ist das Kennenlernen einer großen Zahl der 70-Moostaxa. Dazu werden wir Herbarmaterial untersuchen\, aber uns insbesondere die Vorkommen im Gelände bei drei bis vierstündigen Exkursionen am Vormittag von Samstag und Sonntag anschauen. Die gesammelten Moosproben werden anschließend am Nachmittag gemeinsam bestimmt. \n\n\n\n\n\nTrichocolea tomentella – Foto: C. & Th. Schneider\n\n\n\n\n\nFür die Exkursionen sollten festes Schuhwerk\, entsprechende Geländekleidung\, ein Taschenmesser oder eine schmale Spachtel mitgebracht werden. Wenn vorhanden\, bitte eine 10- bis 20-fache Einschlaglupe mitbringen. Diese kann jedoch auch gestellt werden. Bitte Verpflegung nicht vergessen. \nBeginn des virtuellen Kurses ist Dienstag\, 28. Februar\, 18:00. Hier unterhalten wir uns zunächst über den geplanten Kurs: Vorkenntnisse\, Vorstellung der Teilnehmenden. Dann werden wichtige Grundlagen der Mooskunde vermittelt\, die später im Präsenz-Kurs vertieft werden. Treffpunk der Teilnehmer/innen für den Präsenzkurs ist am Freitag\, 10. März\, 13:00 Uhr im Seminarraum im Zechengebäude des ehemaligen Bergwerks Reden. Der Weg dorthin kann am Empfang am Haupteingang erfragt werden. Treffpunkt für die Exkursionen am Samstag und Sonntag wird dann bekannt gegeben. \n\n\n\nDer Kurs dauert Freitags\, 10. März von 13:00 bis gegen 18:00 Uhr\, Samstag\, 11. März\, von 10:00 Uhr bis gegen 18.00 Uhr\, Sonntag\, 12. März\, von 10:00 Uhr bis gegen 16.00 Uhr. \nTeilnahmevoraussetzung: grundlegende Kenntnisse über Moose und das Bestimmen von Moosen (Umgang mit dichotomen Bestimmungsschlüsseln oder mit analytischen Tabellen bzw. diagnostischen Artbeschreibungen\, Teilnahme am Grundkurs Moose erwünscht; Alternativ in Absprache auch Teilnahme am Spezialkurs Torfmoose oder einem anderen Spezialkurs). Bitte bei der Anmeldung angeben. \n\n\n\nKursleiter ist Thomas Schneider (Merzig)\, wissenschaftl. Mitarbeiter der DELATTINIA im FörTax-Projekt\, Spezialist für Moose und Höhere Pflanzen mit Arbeitsschwerpunkten im Saarland\, in der Region Trier\, in Lothringen und den nördlichen Vogesen.
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SUMMARY:Grundkurs+ Feldbotanik: Einführungseminar
DESCRIPTION:Einführungsseminar  im Rahmen des Grundkurs+ Feldbotanik. Grundsätzlich Infos und alle Termine in der Übersicht zur Veranstaltungsreihe. \nIm Einführungsseminar werden neben Anleitungen zum Bestimmen von Höheren Pflanzen wichtige Botanisiertechniken erläutert und praktische Hinweise zur Anlage einer Pflanzensammlung gegeben. \nKurstermine: Freitag\, 28. April\, 14:00 – ca. 18:00\, Samstag\, 29. April 10:00 bis ca. 16:00
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SUMMARY:Spezialkurs Orchideen (1 von 2)
DESCRIPTION:Kurstermine:  \n1. Freitag\, 05.05.2023\, 14:00 bis ca. 19:00 Uhr  \n2. Samstag\, 03.06.2023\, 10:00 bis ca. 18:00 Uhr  \nDie entwicklungsgeschichtlich relativ junge Pflanzenfamilie der Orchidaceae hat sich nahezu auf  der gesamten Erde ausgebreitet. Am Rand der Wüsten und polaren Eisschilde kommen ihre Vertreter vor\, vom Meeresspiegel bis in die Höhen der Gebirge. Orchideen sind nach den Korbblütlern (Asteraceae) die artenreichste Familie unter allen Blütenpflanzen der Erde. Schätzungen gehen von 20.000 bis 30.000 Arten aus. Und immer noch werden neue Arten entdeckt und beschrieben. Verglichen mit der Vielfalt tropischer Regionen ist ihre Anzahl in unseren Breiten vergleichsweise gering. Von den je nach taxonomischer Sichtweise rund 70 Orchideenarten\, die in Deutschland vorkommen\, findet sich etwa die Hälfte auch im Saarland. Die meisten Arten sind Spezialisten\, die ganz bestimmte Ansprüche an ihren Standort stellen. Sie eignen sich daher gut als Zeigerpflanzen (Bioindikatoren) für besondere\, in der Regel schützenswerte Biotoptypen. \n\n\n\nOrchis militaris – Helm-Knabenkraut – Foto: P. Steinfeld\n\n\n\nAm 1. Kurstermin des Präsenzkurses erfolgt eine Einführung in die Orchideenkunde. Anschließend geht es bereits ins Gelände\, um Orchideen zu bestimmen. Am 2. Kurstag werden die Exkursionen fortgeführt\, um weitere Vertreter aus dieser Pflanzenfamilie kennen zu lernen. Zudem sollen typische Lebensräume unserer heimischen Arten vorgestellt werden. Für die Exkursionen sollten festes Schuhwerk und entsprechende Geländekleidung eingeplant werden. Der Kurs beginnt am Freitag\, dem 05.05.2023 um 14.00 Uhr im Seminarraum des ehemaligen Zechengebäudes Bergwerk Reden. Die Fahrt zum Ausgangsort der Exkursion findet mit dem eigenen Fahrzeug(en) – optimal in Fahrgemeinschaften – statt. \nKurszeiten: Freitag\, 05.05.  von 14.00 -19.00 Uhr Samstag. 03.06.  von 10.00 – 18.00 Uhr \nDie Kursleitung übernimmt Peter Steinfeld\, Mitglied der DELATTINIA und Mitverfasser des 2021 erschienenen Buches „Die wildwachsenden Orchideen in Rheinland-Pfalz und im Saarland“ (Hrsg. AHO Rhld.-Pfalz/Saar).
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SUMMARY:Grundkurs Wildbienen
DESCRIPTION:Präsenz-Kurs: Freitag\, 26. Mai\, 16:00 – ca. 20:00  und Samstag (Exkursion)\, 27. Mai 9:00 bis ca. 15:00 \n\n\n \n\n\n\nSummiert man die Strecken\, die manche Wildbienen in ihrem kurzen Leben fliegen\, so reicht diese manchmal von Saarbrücken bis nach Kalkutta. Fleißiges Bienchen! \n\n\n\nIn unserem anderthalbtägigen Grundkurs Wildbienen werden heimische Wildbienenarten vorgestellt. Von ihren bevorzugten Nistplätzen bis hin zur Wahl ihrer Nahrungspflanzen wird ein Einblick in die Welt der Wildbienen gewährt. Die Bestimmung der heimischen Wildbienenarten erfolgt über verschiedene Merkmale\, wie z.B. die Körperform\, die individuelle Farbgebung\, das Verhalten\, die Nistweise und die Blütenwahl. Am Freitag\, den 26.05.2023 lernen wir in unserem Kursraum im ehemaligen Zechengebäude der Grube Reden einige heimische Wildbienenarten und ihren Lebensraum kennen. Nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik erfolgen erste Bestimmungsübungen mit Hilfe von Fachliteratur und charakteristischem Bildmaterial und Präparaten. \n\n\n\n\n\nGelbbindige Furchenbiene – Halictus scabiosae auf einer Ackerkratzdistel\, Foto: J. Michely\n\n\n\nAm darauffolgenden Samstag den 27.05.2023 wird es eine Exkursion geben\, bei der wir viele der besprochenen Arten in natura sehen und kennenlernen werden. Nach einer Kurzvorstellung einiger Arten\, versuchen wir mit Bestimmungsübungen zu äußerlichen Merkmalen und anderen Anhaltspunkten\, wie der Blütenwahl und der Nistweise\, einige dieser Arten nach Bildmaterial und Belegexemplaren anzusprechen. Mit genügend Zeit für etwaige Fragen schließen wir den Kurs voraussichtlich gegen 15:00 Uhr ab. Der Exkursionsort wird noch bekannt gegeben. \n\n\n\nFür die Exkursion sollte an festes Schuhwerk und entsprechende Geländekleidung gedacht werden. Falls vorhanden\, bitte eine 10- bis 20-fache Einschlaglupe mitbringen. Diese kann jedoch auch gestellt werden. Bitte Verpflegung nicht vergessen. \n\n\n\nKursleiterin ist Dr. Julia Michely
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